Biografie
Johannes Brahms wurde 1833 in Hamburg geboren und gilt neben Bach und Beethoven als einer der drei großen „B" der deutschen Musik. Seine vier Sinfonien, das Violinkonzert und das Doppelkonzert gehören zum unverzichtbaren Kernrepertoire jedes Orchesters. „Ein deutsches Requiem" nach Texten der Lutherbibel ist eines der ergreifendsten Chorwerke der Romantik und machte den Dreiunddreißigjährigen schlagartig berühmt. Brahms war ein Meister der Kammermusik und des Kunstlieds, der die klassische Form mit romantischem Ausdruckswillen in einzigartiger Balance hielt. Robert Schumann prophezeite dem jungen Brahms in einem berühmten Aufsatz eine große Zukunft. In Wien, wo er den Großteil seines Lebens verbrachte, wurde er zur zentralen Figur des Musiklebens und zum Antipoden Wagners und Bruckners. Brahms starb 1897 in Wien.
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