Heimito von DodererDramatiker

Heimito von Doderer

1896 – 1966 · Österreichisch

Biografie

Heimito von Doderer wurde am 5. September 1896 in Hadersdorf-Weidlingau bei Wien geboren. Im Ersten Weltkrieg geriet er 1916 in russische Kriegsgefangenschaft und kehrte erst 1920 aus Sibirien zurück; danach studierte er Geschichte und Psychologie und wurde 1925 promoviert. 1933 trat er der in Österreich bald verbotenen NSDAP bei, wandte sich später jedoch ab und trat um 1940 zum Katholizismus über. Nach dem Krieg gelang ihm mit dem Roman „Die Strudlhofstiege“ (1951), der um eine Wiener Freitreppe im Alsergrund kreist, der Durchbruch; 1956 folgte „Die Dämonen“, das als sein Hauptwerk gilt. Weitere Romane sind „Ein Mord, den jeder begeht“, „Die Merowinger“ und „Die Wasserfälle von Slunj“. Doderer erhielt 1957 den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur und starb am 23. Dezember 1966 in Wien.

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