Biografie
Arnold Schönberg wurde 1874 in Wien geboren und veränderte die Musikgeschichte grundlegend durch die Entwicklung der Zwölftonmethode. Zunächst Autodidakt, wurde er zum Begründer der Zweiten Wiener Schule und zum Lehrer so bedeutender Komponisten wie Alban Berg und Anton Webern. Seine Oper „Moses und Aron" gehört zu den intellektuell anspruchsvollsten Werken des Musiktheaters und behandelt die Frage der Darstellbarkeit des Göttlichen. Mit dem Melodram „Pierrot lunaire" und den „Gurre-Liedern" schuf er Schlüsselwerke der musikalischen Moderne. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierte Schönberg 1933 in die USA, wo er an der UCLA in Los Angeles lehrte. Sein Einfluss auf die Musik des 20. Jahrhunderts ist kaum zu überschätzen, auch wenn seine Werke beim breiten Publikum stets umstritten blieben. Schönberg starb 1951 in Los Angeles.
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