Zigeunerliebe
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Zigeunerliebe

Franz Lehár
Oper · 1910
Operette

Über das Werk

Zigeunerliebe ist eine romantische Operette in drei Bildern mit Musik von Franz Lehár und einem Libretto von Alfred Maria Willner und Robert Bodanzky. Sie entstand zeitgleich mit „Der Graf von Luxemburg“ und wurde am 8. Januar 1910 im Wiener Carltheater uraufgeführt.

Handlung

Zorika steht kurz vor der Verlobung mit dem soliden Jonel, fühlt sich aber zum leidenschaftlichen Geiger Józsi hingezogen. Nach einem alten Volksbrauch trinkt sie Wasser aus dem Fluss Czerna, das ihr die Zukunft zeigen soll, und durchlebt im Traum ein Leben an Józsis Seite. Nach dem Erwachen erkennt sie ihre wahren Gefühle und entscheidet sich endgültig für Jonel.

Kulturelle Bedeutung

Lehár verarbeitet ungarisches Kolorit mit Csárdás-Rhythmen und Zymbalklängen zu einer seiner musikalisch reichsten Partituren; die Musikwissenschaft zählt sie zu seinen erfindungsreichsten Werken. 1943 bearbeitete Lehár den Stoff für die Budapester Staatsoper als Oper unter dem Titel „Garabonciás“.

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