Zelmira
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Zelmira

Gioachino Rossini
Oper · 1822

Über das Werk

Zelmira ist eine Opera seria in zwei Akten von Gioachino Rossini nach einem Libretto von Andrea Leone Tottola, das auf Dormont de Belloys Tragödie „Zelmire“ (1762) beruht. Die Uraufführung fand am 16. Februar 1822 am Teatro San Carlo in Neapel statt – Rossinis letzte für Neapel komponierte Oper, mit Isabella Colbran und Giovanni David in den Hauptpartien.

Handlung

Auf der Insel Lesbos glaubt der Usurpator Azor, König Polidoro durch einen Tempelbrand getötet zu haben, und reißt die Macht an sich. Der Verräter Antenore lässt Azor ermorden und besteigt selbst den Thron; seine Tochter Zelmira hält den Vater derweil heimlich verborgen. Als ihr Mann, der trojanische Prinz Ilo, zurückkehrt, wird Zelmira fälschlich des Mordes bezichtigt. Erst die Enthüllung, dass Polidoro noch lebt, überführt die Verschwörer Antenore und Leucippo und stellt die Ordnung wieder her.

Kulturelle Bedeutung

Das Publikum feierte Rossinis Musik, während die verschlungene, an Wendungen überreiche Handlung schon bei der Uraufführung als unglaubwürdig kritisiert wurde. Zelmira markiert das Ende von Rossinis neapolitanischer Schaffensphase, bevor er sich endgültig nach Wien und Paris orientierte.

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