Über das Werk
Wiener Frauen ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár nach einem Libretto von Ottokar Tann-Bergler und Emil Norini. Sie wurde am 21. November 1902 am Theater an der Wien uraufgeführt, mit dem Publikumsliebling Alexander Girardi in einer der Hauptrollen.
Handlung
Claire hat sich mit dem wohlhabenden Philip Rosner verlobt, doch ihr früherer Klavierlehrer Willibald kehrt überraschend aus Amerika zurück und bringt sie ins Schwanken. Erst als sich herausstellt, dass Willibald bereits verheiratet ist, findet sich für jede Figur der passende Partner.
Kulturelle Bedeutung
Das Werk war Lehárs erste Operette und entstand zeitgleich mit dem deutlich erfolgreicheren Rastelbinder. Girardi setzte gegen die ursprüngliche Partitur den sogenannten Nechledil-Marsch durch, der zum Kassenerfolg des Abends wurde, während das übrige Werk rasch in Vergessenheit geriet.