Vestige
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Vestige

Dani Rowe
Ballett · 2025

Über das Werk

Vestige ist ein Ballett der australischen Choreografin Dani Rowe, das 2025 am Opernhaus Zürich uraufgeführt wurde – Rowes erste Arbeit für das Ballett Zürich und ihr Einstand als Choreografin in Europa. Getanzt wird zu Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung" in der Orchesterfassung von Maurice Ravel. Rowe illustriert die einzelnen Bilder nicht, sondern lässt sich von den Stimmungen der Musik zu tänzerischen Empfindungen inspirieren.

Handlung

Vestige erzählt keine geschlossene Handlung. Aus Mussorgskis Bildfolge werden Episoden und Erinnerungen eines Lebens: nicht chronologisch gereiht, sondern als lose verbundene Vignetten zwischen intimen Momenten, Volkstanz-Anklängen, Sprüngen und Hebungen. „Bewegungen sind Erinnerungen", so Rowes Leitgedanke – der Abend folgt Bildern und Empfindungen statt einer linearen Geschichte.

Kulturelle Bedeutung

Vestige markiert die erste Zusammenarbeit von Dani Rowe mit dem Ballett Zürich und ihr europäisches Debüt als Choreografin, nachdem sie zuvor u. a. für das San Francisco Ballet, das Pacific Northwest Ballet und das Joffrey Ballet gearbeitet und die Leitung des Oregon Ballet Theatre übernommen hatte. Im Doppelabend „Oiseaux Rebelles" bildet ihr abstraktes, bildhaftes Stück den Auftakt vor Mats Eks „Carmen".

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