Undine
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Undine

E. T. A. Hoffmann
Oper · 1816

Über das Werk

Undine ist eine Zauberoper in drei Akten von E. T. A. Hoffmann nach einem Libretto Friedrich de la Motte Fouqués, der seine eigene Erzählung von 1811 für die Bühne bearbeitete. Hoffmann komponierte das Werk 1812 bis 1816, die Bühnenbilder stammten von Karl Friedrich Schinkel; die Uraufführung fand am 3. August 1816 im Königlichen Schauspielhaus zu Berlin anlässlich des Geburtstags König Friedrich Wilhelms III. statt und erlebte bis zum Theaterbrand 1817 dreizehn weitere Vorstellungen.

Handlung

Die Wassernixe Undine wächst bei einem Fischerpaar auf und heiratet den Ritter Huldbrand von Ringstetten, wodurch sie eine menschliche Seele gewinnt. Als Huldbrand sie für Bertalda verrät und verflucht, muss Undine in ihr Wasserreich zurückkehren – in der Hochzeitsnacht der beiden kehrt sie wieder und tötet Huldbrand mit einem Kuss.

Kulturelle Bedeutung

Undine gilt als erste deutsche romantische Oper und Vorläufer von Webers Freischütz. Carl Maria von Weber selbst rühmte das Werk als „eines der geistvollsten, das uns die neuere Zeit geschenkt hat"; Hoffmanns Klangmalerei der Geisterwelt wirkte bis in Wagners Lohengrin nach.

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