Undine
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Undine

Sergei Prokofjew
Oper · 1904

Über das Werk

Unvollendete Jugendoper in vier Akten, die Sergei Prokofjew zwischen 1904 und 1907 komponierte, nach Friedrich de la Motte Fouqués Erzählung „Undine" (1811) mit einem Libretto von A. M. Kilštedt. Eine Uraufführung ist nicht überliefert; von der Partitur blieb nur das Klaviermanuskript des zweiten und dritten Akts erhalten.

Handlung

Die Oper folgt dem Stoff von Fouqués Wassergeist-Märchen: Die Nixe Undine gewinnt durch die Liebe eines Ritters eine menschliche Seele, muss ihn aber nach einem Treuebruch mit dem Tod bezahlen lassen. Wie Prokofjew und Librettistin Kilštedt diesen Stoff konkret umsetzten, lässt sich mangels vollständiger Quellen nicht mehr im Detail rekonstruieren.

Kulturelle Bedeutung

Undine zählt neben Opern wie „Der Riese" (1900) und „Ein Fest in Pestzeiten" (1903) zu Prokofjews frühesten Bühnenwerken und zeigt seine schon als Jugendlicher ausgeprägte Neigung zur Oper. Aufgeführt wurde das unvollendete Werk zu Lebzeiten des Komponisten nicht; es blieb ein kaum bekanntes Jugendwerk.

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