Über das Werk
Dramma giocoso in zwei Akten von Vicente Martín y Soler nach einem Libretto von Lorenzo Da Ponte, das auf dem spanischen Schauspiel „La luna de la sierra“ von Luis Vélez de Guevara zurückgeht; uraufgeführt am 17. November 1786 am Wiener Burgtheater.
Handlung
Die junge Bäuerin Lilla, mit dem Hirten Lubino verlobt, wird sowohl vom spanischen Prinzen Giovanni als auch vom Dorfvogt bedrängt. Erst als Königin Isabella von den Nachstellungen erfährt und eingreift, kann Lilla ihrem Verlobten treu bleiben und die Ordnung wird wiederhergestellt.
Kulturelle Bedeutung
Una cosa rara wurde mit 78 Vorstellungen zum größten Wiener Bühnenerfolg der 1780er Jahre und stellte damit zeitweise selbst Mozarts „Figaro“ in den Schatten; Mozart zitierte die Melodie „O quanto un sì bel giubilo“ später im Finale seines „Don Giovanni“ als Hommage an die Popularität des Werks.