Theaterg’schichten
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Theaterg’schichten

Johann Nestroy
Theater · 1854
Komödie

Über das Werk

Theaterg’schichten (vollständig „...durch Liebe, Intrigue, Geld und Dummheit“) ist eine Posse mit Gesang in zwei Akten von Johann Nestroy, uraufgeführt am 1. Februar 1854 als Benefizvorstellung für den Autor am Carltheater. Das Stück ist eine Verkleidungsposse, die den häufigen Rollen- und Kostümwechseln der Darsteller breiten Raum gibt und zugleich das Theaterleben selbst aufs Korn nimmt.

Handlung

Der junge Mathias Damisch will gegen den Willen seiner Verlobten Philippine und ihres Vaters Stößl Schauspieler werden und schließt sich einer Wandertruppe an, wo er sich in die Schauspielerin Rosaura verliebt. Verwechslungen und Liebeswirren treiben ihn bis in eine Nervenheilanstalt, ehe er seinen Theatertraum aufgibt, in den Beruf des Apothekers einwilligt und zu Philippine zurückkehrt.

Kulturelle Bedeutung

Die Kritik reagierte gemischt: Der Humorist fand das Stück kaum beachtenswert, während Der Wanderer Nestroys Humor lobte und die Wiener Zeitung einen durchschlagenden Erfolg voraussagte. Anfangs häufig gespielt, darunter ein Gastspiel in Berlin noch im Premierenjahr, geriet die Posse gegen Ende des 19. Jahrhunderts weitgehend in Vergessenheit.

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