Über das Werk
The Perfect Fool ist eine einaktige Oper von Gustav Holst nach eigenem Libretto, komponiert zwischen 1918 und 1922. Die Uraufführung fand am 14. Mai 1923 im Covent Garden Theatre in London durch die British National Opera Company unter Eugene Goossens statt.
Handlung
Ein schweigsamer „vollkommener Narr“, der nur das Wort „Nein“ spricht, gewinnt am Ende unfreiwillig die Hand einer Prinzessin, während ihre eigentlichen Bewerber – eine Anspielung auf Opernklischees – sich in ihren Ritualen verstricken. Der einleitenden Geisterballettszene mit den Elementargeistern der Erde, des Wassers und des Feuers geht eine Beschwörung durch einen Zauberer voraus.
Kulturelle Bedeutung
Holst parodiert im Werk gezielt Stilmittel von Verdi, Wagners „Parsifal“ und Debussy. Die Oper selbst blieb beim Publikum wegen ihrer als verwirrend empfundenen Handlung erfolglos und wurde nach der Uraufführungsserie kaum wieder aufgeführt; die vierteilige Ballettmusik der Eröffnungsszene löste sich dagegen als eigenständiges, bis heute häufig gespieltes Orchesterstück von der Bühnenoper.