Der große Gatsby
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Der große Gatsby

F. Scott Fitzgerald
Theater · 1925

Über das Werk

Der große Gatsby ist die Bühnenadaption von F. Scott Fitzgeralds gleichnamigem Roman von 1925, einem der berühmtesten Werke der amerikanischen Literatur. Fitzgerald zeichnet darin ein schillerndes wie schonungsloses Porträt der „Roaring Twenties" – jener Ära aus Jazz, Prohibition und neuem Reichtum, die er selbst als „Jazz Age" prägte. Erzählt wird die Geschichte des geheimnisvollen Millionärs Jay Gatsby, der auf Long Island rauschende Feste gibt, hinter denen sich eine einzige, unerfüllte Sehnsucht verbirgt. Zahlreiche Theater haben den Stoff für die Bühne eingerichtet; im Zentrum stehen stets Fitzgeralds Sprache und die tragische Hohlheit des amerikanischen Traums. Die Romanvorlage gilt heute als Schlüsseltext der Moderne und wurde mehrfach verfilmt.

Handlung

Der junge Nick Carraway zieht nach Long Island und wird Nachbar des rätselhaften Jay Gatsby, dessen prunkvolle Villa Schauplatz endloser Partys ist. Nach und nach enthüllt sich Gatsbys Geheimnis: Sein gesamter Aufstieg dient einem einzigen Ziel – der Rückgewinnung von Daisy Buchanan, seiner Jugendliebe, die inzwischen mit dem reichen, brutalen Tom verheiratet ist. Als Gatsby und Daisy einander wiederbegegnen, droht die mühsam errichtete Fassade zu zerbrechen. Eine Verkettung aus Eifersucht, einem tödlichen Autounfall und einer Verwechslung führt in die Katastrophe: Gatsby wird erschossen, und von all den Gästen seiner Feste bleibt bei seinem Begräbnis kaum jemand übrig.

Kulturelle Bedeutung

Fitzgeralds Roman, bei Erscheinen 1925 nur mäßig erfolgreich, gilt heute als „Great American Novel" schlechthin und als unübertroffene Anatomie des amerikanischen Traums und seiner Selbsttäuschungen. Das Bild des grünen Lichts am Ende von Daisys Steg wurde zur ikonischen Metapher für die ewig zurückweichende Sehnsucht. Auf der Bühne wie im Film entfaltet der Stoff bis heute seine Faszination, weil er Glanz und Verfall, Aufstiegshoffnung und soziale Kälte in einer einzigen tragischen Figur bündelt.

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11. Februar 2027 · 6×
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