Über das Werk
„Sonne und Beton“ bringt Felix Lobrechts gleichnamigen Roman auf die Bühne, der 2017 bei Ullstein erschien und 2023 von David Wnendt verfilmt wurde. Die Aufführungsrechte vertritt Felix Bloch Erben; die Theater erarbeiten jeweils in Absprache mit dem Verlag eine eigene Fassung. Am 2. Oktober 2024 kam bei DT Jung*, der Sparte für junges Publikum am Deutschen Theater Berlin, eine mobile Uraufführung in der Regie von Karsten Dahlem heraus, die in Klassenzimmern, Jugendclubs und Nachbarschaftsorten gespielt wird.
Handlung
Im Hitzesommer 2003 treiben sich Lukas und seine Freunde Julius und Gino zwischen den Hochhäusern der Berliner Gropiusstadt herum, wo Langeweile und Gewalt den Alltag bestimmen; später kommt Sanchez dazu. Nachdem Dealer Lukas verprügelt haben und Geld von ihm verlangen, fassen die Jungen einen riskanten Plan: Sie wollen in ihre eigene Schule einbrechen, dort Computer stehlen und sie weiterverkaufen.
Kulturelle Bedeutung
Der von Lobrechts Jugend in der Gropiusstadt inspirierte Roman wurde zum Bestseller. Die Verfilmung, deren Drehbuch Lobrecht zusammen mit Wnendt schrieb, hatte im Februar 2023 auf der Berlinale Premiere und zog in Deutschland über 1,2 Millionen Kinobesucher an. Für die Bühne empfiehlt der Verlag den Stoff ab 14 Jahren.
