Silla
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Silla

Georg Friedrich Händel
Oper · 1713

Über das Werk

Silla (Lucio Cornelio Silla) ist eine Opera seria von Georg Friedrich Händel nach einem Libretto von Giacomo Rossi. Sie entstand vermutlich 1713 anlässlich der Ankunft des neuen französischen Botschafters, des Duc d'Aumont, dessen Ernennung die diplomatischen Beziehungen zwischen Großbritannien und Frankreich nach dem Spanischen Erbfolgekrieg wiederherstellte; eine gedruckte Widmung Rossis an den Botschafter trägt das Datum 2. Juni 1713.

Handlung

Der römische Diktator Silla kehrt siegreich zurück und ruft sich zum alleinigen Gesetzgeber aus. Gegen seine Willkür und seine Verführungsversuche stellen sich seine Frau Metella und der Volkstribun Lepido; über eine Gegenintrige Metellas mit vorgetäuschten Hinrichtungen führt die Handlung schließlich zu Sillas Einsicht, der der Tyrannei entsagt und zurückgezogen mit Metella lebt, während das junge Paar Claudio und Celia heiratet.

Kulturelle Bedeutung

Als reine Gelegenheitskomposition wurde Silla vermutlich nur ein einziges Mal aufgeführt; Ort und genauer Anlass der Aufführung sind bis heute nicht gesichert überliefert. Händel verwertete Teile der Musik später in seiner Oper „Amadigi di Gaula" weiter.

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