Sigismondo
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Sigismondo

Gioachino Rossini
Oper · 1814

Über das Werk

Sigismondo ist ein Dramma per musica in zwei Akten von Gioachino Rossini nach einem Libretto von Giuseppe Maria Foppa, uraufgeführt am 26. Dezember 1814 am Teatro La Fenice in Venedig. Die Titelpartie sang Maria Marcolini, eine Sängerin, die Rossini in dieser Zeit häufig besetzte.

Handlung

König Sigismondo von Polen ist mit Aldimira, der Tochter König Ulderichs von Böhmen und Ungarn, verheiratet. Sein Minister Ladislao, von Aldimira zurückgewiesen, sinnt auf Rache: Er lässt sie fälschlich des Ehebruchs verdächtigen, indem er ihren Begleiter zu einem Diebstahl anstiftet. Sigismondo verurteilt seine Frau zum Tod, doch sie wird heimlich gerettet und lebt verborgen weiter. Als Ulderich zur Vergeltung in Polen einfällt, kommt die Wahrheit ans Licht, Ladislaos Intrige fliegt auf, und die Ehegatten versöhnen sich.

Kulturelle Bedeutung

Die Uraufführung geriet zum Misserfolg; Rossini selbst nannte das Werk in einem Brief an seine Mutter „ein Fiasko“. Einzelne Nummern verwendete er später in anderen Opern wieder, etwa in Adina. Erst 2010 kehrte Sigismondo beim Rossini Opera Festival in Pesaro auf die Bühne zurück.

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