Über das Werk
Semiramide riconosciuta ist eine Opera seria von Christoph Willibald Gluck nach einem Libretto von Pietro Metastasio. Sie wurde am 14. Mai 1748 im Wiener Burgtheater uraufgeführt – Glucks erstes Werk für die Wiener Hofbühne.
Handlung
Die assyrische Königin Semiramis regiert verkleidet als ihr eigener, angeblich noch lebender Sohn Nino. Als Fürsten um die Hand der baktrischen Prinzessin Tamiri werben, befindet sich unter ihnen unerkannt auch Semiramis' früherer Geliebter. Verwicklungen um Täuschung und einen Mordversuch münden schließlich in die Enthüllung von Semiramis' wahrer Identität und die Bestätigung ihrer Herrschaft.
Kulturelle Bedeutung
Das Werk entstand am Beginn von Glucks Karriere, lange vor seinen Reformopern wie „Orfeo ed Euridice“ (1762), und gehört zu den rund vierzig Vertonungen von Metastasios Libretto im 18. Jahrhundert.