Über das Werk
Schön ist die Welt ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár nach einem Libretto von Ludwig Herzer und Fritz Löhner-Beda. Sie wurde am 3. Dezember 1930 im Berliner Metropol-Theater uraufgeführt, unter der musikalischen Leitung des Komponisten mit Richard Tauber und Gitta Alpár in den Hauptrollen.
Handlung
Ein Kronprinz und eine Prinzessin, die auf Geheiß ihrer Väter heiraten sollen, begegnen sich zunächst inkognito in einem Tiroler Hotel. Bei einer gemeinsamen Bergtour verlieben sie sich ineinander, ohne die wahre Identität des anderen zu kennen, und gestehen sich ihre Gefühle erst, nachdem sie gemeinsam ein Unwetter überstanden haben.
Kulturelle Bedeutung
Das Werk ist eine Neufassung von Lehárs 1914 uraufgeführter Operette Endlich allein. Die Fachkritik lobte die anspruchsvolle Partitur mit Tango- und Slow-Fox-Einflüssen, während das Publikum zurückhaltender reagierte.