Savitri
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Savitri

Gustav Holst
Oper · 1916

Über das Werk

Savitri ist eine Kammeroper in einem Akt von Gustav Holst nach eigenem Libretto, das auf der Erzählung von Savitri und Satyavan aus dem Mahabharata beruht. Komponiert 1908 als Opus 25, wurde sie erst am 5. Dezember 1916 in der Wellington Hall in London von Studierenden der London School of Opera uraufgeführt.

Handlung

Der Tod kommt, um den Holzfäller Satyavan zur festgesetzten Stunde zu holen. Seine Frau Savitri bewirtet ihn gastfreundlich und erhält dafür einen freien Wunsch; sie erbittet „die Fülle des Lebens“ – mitsamt Kindern, was sich nur durch Satyavans Rückkehr einlösen lässt. So gewinnt sie ihn dem Tod wieder ab.

Kulturelle Bedeutung

Mit einer Kammerbesetzung von nur rund zwei Dutzend Musikern, textlosem Frauenchor und bitonalen Klangschichten für die sterbliche und die übernatürliche Sphäre markiert Savitri Holsts Abkehr vom Wagnerischen Pathos seiner früheren Opernversuche. Die professionelle Erstaufführung 1921 am Lyric Theatre Hammersmith unter Arthur Bliss festigte den Ruf des Werks als eigenständige, intime Opernform.

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