Robert Bruce
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Robert Bruce

Gioachino Rossini
Oper · 1846

Über das Werk

Robert Bruce ist ein 1846 für die Pariser Oper zusammengestelltes Pasticcio: Der Komponist Louis Niedermeyer bearbeitete unter Rossinis Aufsicht Musik aus dessen Opern La donna del lago, Zelmira und weiteren Werken zu einer neuen, durchkomponierten Partitur. Das französische Libretto von Alphonse Royer und Gustave Vaëz nach Walter Scotts History of Scotland erzählt vom schottischen Freiheitskampf gegen England. Die Uraufführung fand am 30. Dezember 1846 in der Salle Le Peletier statt, mit Paul Barroilhet als Robert und Rosine Stoltz als Marie.

Handlung

Im Zentrum steht Robert the Bruce, König von Schottland, der den Widerstand gegen die englische Besatzung unter Edward II. anführt. Zwischen militärischer Auseinandersetzung und einer Liebesgeschichte um Marie entfaltet sich ein Panorama des schottischen Unabhängigkeitskampfes, das in Roberts Sieg mündet.

Kulturelle Bedeutung

Robert Bruce steht für die im 19. Jahrhundert verbreitete Praxis, aus vorhandener Musik eines gefeierten Komponisten neue Opern für ein anderes Publikum zusammenzustellen. Ungewöhnlich ist zudem, dass im Orchester erstmals ein kurz zuvor erfundenes Instrument erklang, das später als Saxophon bekannt wurde.

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