Menschen, Orte und Dinge
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Menschen, Orte und Dinge

Duncan Macmillan
Theater · 2015
DramaZeitgenossen

Über das Werk

„People, Places & Things“ ist ein Schauspiel des britischen Dramatikers Duncan Macmillan über Abhängigkeit und Entzug. Es entstand als Koproduktion der Theatergruppe Headlong mit dem National Theatre und kam in der Regie von Jeremy Herrin im Londoner Dorfman Theatre heraus: Die erste Vorstellung war am 25. August 2015, die offizielle Premiere am 1. September 2015. Die deutsche Übersetzung von Corinna Brocher trägt den Titel „Menschen, Orte und Dinge“; deutschsprachig wurde das Stück erstmals am 14. Februar 2018 am Berliner Ensemble gespielt.

Handlung

Die Schauspielerin Emma bricht während der Proben zu Tschechows „Die Möwe“ unter Alkohol und Drogen zusammen und muss einen Entzug machen, um wieder arbeiten zu dürfen. In der Klinik begegnet sie dem Zwölf-Schritte-Programm und der Gruppentherapie mit Abwehr und flüchtet sich in erfundene Lebensgeschichten – selbst ihr Name ist nicht ihr eigener. Nach einem Rückfall kehrt sie zurück und stellt sich endlich ihrer Vergangenheit, auch dem Tod ihres Bruders. Der Besuch bei den Eltern zeigt jedoch, dass die Menschen, Orte und Dinge, die ihre Sucht auslösen, draußen weiter auf sie warten.

Kulturelle Bedeutung

Die Kritik lobte das Stück für seine Darstellung von Sucht; die Uraufführungsproduktion wechselte 2016 ins Londoner West End und 2017 an St. Ann's Warehouse in New York. Denise Gough erhielt für die Rolle der Emma den Critics' Circle Theatre Award und den Laurence Olivier Award als beste Schauspielerin, ein weiterer Olivier Award ging an das Sounddesign von Tom Gibbons.

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