Über das Werk
Peer Gynt ist eine Oper in drei Akten von Werner Egk, der 1938 auch das Libretto nach Henrik Ibsens gleichnamigem Schauspiel schrieb. Die Uraufführung fand am 24. November 1938 an der Berliner Staatsoper statt, Egk dirigierte selbst.
Handlung
Der norwegische Bauernsohn Peer Gynt verlässt seine Heimat und durchlebt als Abenteurer, Händler und Selbstdarsteller zahlreiche Stationen zwischen Trollreich und Wüste, bevor er als alter Mann zur treuen Solveig zurückkehrt, die ihn ein Leben lang erwartet hat.
Kulturelle Bedeutung
Die Uraufführung geriet zum politischen Ereignis: Teile der NS-Presse griffen Egks an Strawinsky geschulte Klangsprache an, Hermann Göring protestierte – Adolf Hitler, der der Vorstellung beiwohnte, soll das Werk der Überlieferung nach gebilligt haben. Bis 1944 wurde die Oper in sieben deutschen Städten sowie in Prag und Paris nachgespielt.