Parisina
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Parisina

Gaetano Donizetti
Oper · 1833
Tragödie

Über das Werk

Tragedia lirica in drei Akten von Gaetano Donizetti nach einem Libretto von Felice Romani, das dieser nach Lord Byrons Versdichtung „Parisina“ (1816) verfasst hatte – ursprünglich für Vincenzo Bellini gedacht, ehe es an Donizetti ging. Der Kompositionsauftrag datiert vom Mai 1832, das vollständige Libretto erreichte Donizetti jedoch erst Mitte Februar 1833, sodass ihm für Komposition und Proben vor der auf den 17. März 1833 verschobenen Uraufführung im Teatro della Pergola in Florenz nur wenige Wochen blieben; für einige Nummern griff er auf Material seiner zuvor gefloppten Oper „Ugo, conte di Parigi“ zurück.

Handlung

Parisina, zweite Frau des Herzogs Azzo d’Este von Ferrara, liebt heimlich dessen Sohn Ugo aus erster Ehe. Als Azzo die Zuneigung der beiden durch Parisinas Reden im Schlaf entdeckt, lässt er Ugo hinrichten. Beim Anblick von dessen enthauptetem Leichnam stirbt Parisina.

Kulturelle Bedeutung

Donizetti komponierte „Parisina“ im selben Jahr wie „Lucrezia Borgia“ und „Torquato Tasso“ und soll das düstere Werk selbst am meisten unter seinen rund siebzig Opern geschätzt haben. Zeitgenossen lobten die zarte, elegische Musik; die Oper wurde in den folgenden zwei Jahrzehnten häufig gespielt, geriet danach aber in Vergessenheit und ist heute nur noch selten auf den Spielplänen zu finden.

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