Paride ed Elena
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Paride ed Elena

Christoph Willibald Gluck
Oper · 1770

Über das Werk

Paride ed Elena ist eine Oper von Christoph Willibald Gluck nach einem Libretto von Ranieri de’ Calzabigi, das auf Ovids „Heroides“ zurückgeht. Sie wurde am 3. November 1770 im Wiener Burgtheater uraufgeführt und ist die dritte von Glucks Wiener Reformopern nach „Orfeo ed Euridice“ und „Alceste“.

Handlung

Der trojanische Prinz Paris kommt nach Sparta, um um die Liebe der Königin Helena zu werben. Helena widersteht zunächst, doch mithilfe des als Freundin verkleideten Amor gesteht sie ihm schließlich ihre Zuneigung. Die Göttin Pallas Athene warnt vor dem kommenden Unheil, doch das Paar entscheidet sich, gemeinsam nach Troja aufzubrechen.

Kulturelle Bedeutung

Anders als „Orfeo“ und „Alceste“ blieb „Paride ed Elena“ beim Wiener Publikum vergleichsweise erfolglos – bis 1800 nur rund 25 Aufführungen gegenüber weit über hundert für „Orfeo“. Gluck brachte das Werk nie nach Paris; es geriet über weite Strecken des 19. Jahrhunderts in Vergessenheit und wurde erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt.

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