Über das Werk
Paganini ist eine Operette in drei Akten mit Musik von Franz Lehár und einem Libretto von Paul Knepler und Bela Jenbach, die den Geiger Niccolò Paganini zur Hauptfigur macht. Lehár leitete selbst die Uraufführung am 30. Oktober 1925 im Wiener Johann-Strauß-Theater, mit Carl Clewing in der Titelrolle.
Handlung
Der Geiger Paganini spielt in einem Dorfwirtshaus, wo ihn Fürstin Maria Anna Elisa Bacciochi hört und sich in ihn verliebt. Als Napoleon von der Affäre erfährt, lässt er den Musiker aus der Stadt vertreiben; die Fürstin verhilft ihm zur Flucht, nachdem sie von seinen Avancen gegenüber anderen Frauen erfahren hat. An der Grenze verabschieden sich beide endgültig voneinander, während Paganini seine Konzertlaufbahn fortsetzt.
Kulturelle Bedeutung
Das Werk steht am Beginn von Lehárs später, ernsterer Schaffensphase, in der die Operette zugunsten opernhafter Dramatik zurücktritt. In Wien zunächst verhalten aufgenommen, wurde sie durch Richard Tauber in der Berliner Aufführung ab Januar 1926 zu einem der großen Erfolge Lehárs.