Orontea
—
0 Bewertungen

Orontea

Antonio Cesti
Oper · 1656

Über das Werk

Oper (Dramma per musica) von Antonio Cesti nach einem Libretto von Giacinto Andrea Cicognini in einer für Innsbruck überarbeiteten Fassung von Giovanni Filippo Apolloni, uraufgeführt am 19. Februar 1656 im Innsbrucker Hoftheater. Cesti hatte den Stoff bereits 1649 in einer früheren Fassung für Venedig vertont.

Handlung

Königin Orontea von Ägypten hat sich der Liebe geschworen, verliebt sich jedoch in den jungen Maler Alidoro, der neu an ihren Hof kommt. Die als Mann verkleidete Giacinta, die ausgesandt wurde, um Alidoro zu töten, verkompliziert die Lage zusätzlich. Am Ende stellt sich heraus, dass Alidoro in Wahrheit Floridano ist, der verschollene Königssohn von Phönizien, sodass er Orontea heiraten kann.

Kulturelle Bedeutung

Orontea zählte zu den erfolgreichsten Opern des 17. Jahrhunderts: Bis 1700 wurde das Werk mehr als siebzehnmal neu inszeniert, unter anderem in Venedig, Rom, Florenz, Neapel und Hannover. Damit gehört sie zu den meistgespielten italienischen Opern ihrer Zeit und trug wesentlich zu Cestis Ruf als führendem Opernkomponisten seiner Generation bei.

Community-Bewertung
—
0 Bewertungen
Home
Entdecken
Freunde
Profil