Über das Werk
Melodramma giocoso in zwei Akten von Gaetano Donizetti nach einem Libretto von Jacopo Ferretti, frei nach einem Text von Antonio Simeone Sografi, uraufgeführt am 7. Januar 1827 am Teatro Valle in Rom. Für eine Aufführung in Neapel im September desselben Jahres schrieb Donizetti die Partie des Camillo von der Altstimme auf Tenor um – eine für die damalige Besetzungspraxis typische Anpassung.
Handlung
In Lissabon widersetzt sich der wohlhabende Kaufmann Olivo der Liebe seiner Tochter Isabella zum mittellosen Handlungsgehilfen Camillo und will sie stattdessen mit dem reichen Le Bross verheiraten. Erst als die beiden jungen Leute mit einem vorgetäuschten Doppelselbstmord drohen, gibt der versöhnlichere Bruder Pasquale den Ausschlag, dass Olivo nachgibt und die Verbindung segnet.
Kulturelle Bedeutung
Als frühes Werk aus Donizettis römischer Schaffensphase zeigt die Opera buffa bereits sein komödiantisches Gespür für Ensembleszenen, blieb gegenüber seinen späteren Buffo-Erfolgen wie „Don Pasquale“ im Repertoire aber deutlich im Hintergrund.