Notre Dame
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Notre Dame

Franz Schmidt
Oper · 1914
Tragödie

Über das Werk

Notre Dame ist eine romantische Oper in zwei Akten von Franz Schmidt, der das Libretto gemeinsam mit Leopold Wilk nach Victor Hugos Roman „Der Glöckner von Notre-Dame“ verfasste. Bereits 1903–06 komponiert, wurde sie zunächst von Gustav Mahler und Felix Weingartner abgelehnt und erst am 1. April 1914 an der Wiener Hofoper unter Franz Schalk uraufgeführt – ein später, aber durchschlagender Erfolg, der Schmidts Durchbruch als Opernkomponist markierte.

Handlung

Im Paris des späten 15. Jahrhunderts begehrt der Archidiakon von Notre-Dame die Tänzerin Esmeralda, während der Glöckner Quasimodo sie aus der Ferne verehrt und der Offizier Phoebus um sie wirbt. Aus Eifersucht und verschmähter Liebe entsteht eine Kette von Intrigen, die auf den Stufen und in den Gewölben der Kathedrale schließlich in Esmeraldas Untergang mündet.

Kulturelle Bedeutung

Populär geblieben ist bis heute vor allem das Zwischenspiel aus dem ersten Akt, das regelmäßig als eigenständiges Konzertstück gespielt wird und Schmidts spätromantischen Orchesterklang auch außerhalb des Opernhauses bekannt gemacht hat.

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