Nagerl und Handschuh
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Nagerl und Handschuh

Johann Nestroy
Theater · 1832
Komödie

Über das Werk

Neue Parodie mit Gesang in drei Aufzügen von Johann Nestroy auf den Aschenbrödel-Stoff, uraufgeführt am 23. März 1832 im Theater an der Wien als Benefizvorstellung für den Autor. Unmittelbare Vorlage war Auguste Schreibers Bearbeitung „Finette Aschenbrödel“ (1830) nach den Opern von Nicolo Isouard und Gioacchino Rossini; die Musik komponierte Adolf Müller senior.

Handlung

Der reiche Erbe Rampsamperl – gespielt von Nestroy selbst – muss bis zu seinem 25. Geburtstag heiraten, um sein Vermögen anzutreten, und verkleidet sich als Stallknecht, um in aller Ruhe eine Frau zu suchen. So begegnet er der von ihrer Stiefmutter schlecht behandelten Rosa. Nach Verwechslungen, Zauberkünsten und einem Wettstreit der heiratswilligen Mädchen entscheidet sich Rosa gegen ein durch Magie erzwungenes Glück und für Rampsamperl aus freier Zuneigung.

Kulturelle Bedeutung

Mit 71 Aufführungen bis 1858 gehörte das Stück zu Nestroys dauerhaften Kassenerfolgen; seine Paraderolle des Rampsamperl trug wesentlich zur Popularität bei.

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