Mosè in Egitto
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Mosè in Egitto

Gioachino Rossini
Oper · 1818

Über das Werk

Mosè in Egitto ist eine „azione tragico-sacra" in drei Akten von Gioachino Rossini nach einem Libretto von Andrea Leone Tottola. Die Uraufführung fand am 5. März 1818 am Teatro San Carlo in Neapel statt; 1827 überarbeitete Rossini das Werk für Paris grundlegend zur vieraktigen „Moïse et Pharaon".

Handlung

Nach der Plage der Finsternis verspricht der Pharao, die Israeliten unter Mosè ziehen zu lassen, bricht sein Wort jedoch wiederholt – auch weil sein Sohn Osiride die Israelitin Elcia liebt und den Auszug verhindern will. Am Ende führt Mosè sein Volk durch das sich teilende Rote Meer, während die verfolgenden Ägypter in den zurückkehrenden Fluten umkommen.

Kulturelle Bedeutung

Die technisch unbeholfene Darstellung der Meerteilung löste beim Premierenpublikum Gelächter aus; für eine Wiederaufnahme im März 1819 fügte Rossini davor das Gebet „Dal tuo stellato soglio" ein, das zu einer der berühmtesten Nummern der Oper wurde und den Spott verstummen ließ. Ungewöhnlich für Rossini beginnt die Urfassung ohne Ouvertüre unmittelbar mit der Finsternis-Szene.

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