Über das Werk
Moby-Dick ist eine Oper in zwei Akten von Jake Heggie nach einem Libretto von Gene Scheer, das sich lose an Herman Melvilles Roman „Moby-Dick“ (1851) anlehnt. Fünf Opernhäuser – Dallas Opera, San Francisco Opera, San Diego Opera, Calgary Opera und die State Opera of South Australia – gaben das Werk gemeinsam in Auftrag; die Uraufführung fand am 30. April 2010 an der Dallas Opera statt, mit Ben Heppner als Ahab unter der Leitung von Patrick Summers. Heggie widmete die Oper Stephen Sondheim.
Handlung
An Bord des Walfangschiffs Pequod treibt Kapitän Ahab seine Besatzung zu einer besessenen Jagd auf den weißen Wal, der ihm einst ein Bein raubte. Nur der erste Offizier Starbuck erkennt die tödliche Konsequenz dieser fixen Idee, kann Ahab aber nicht von seinem Kurs abbringen. Die Verfolgung endet mit der Zerstörung des Schiffs; als einziger überlebt Ishmael.
Kulturelle Bedeutung
Die Oper etablierte sich als eines der meistgespielten zeitgenössischen amerikanischen Werke ihrer Zeit, wurde 2012 bei den Helpmann Awards ausgezeichnet und tourte seither durch zahlreiche große amerikanische Opernhäuser.