Über das Werk
„Maria Stuarda“ ist eine Oper von Gaetano Donizetti nach einem Libretto von Giuseppe Bardari, das auf Andrea Maffeis italienischer Übersetzung von Friedrich Schillers Drama „Maria Stuart“ beruht. Die für 1834 geplante Uraufführung am Teatro San Carlo in Neapel wurde von der Zensur verboten; unter dem Titel „Buondelmonte“ kam dort eine veränderte Fassung heraus. Die Oper in ihrer eigentlichen Gestalt als „Maria Stuarda“ wurde am 30. Dezember 1835 an der Mailänder Scala uraufgeführt, mit Maria Malibran in der Titelpartie.
Handlung
Die Handlung spielt 1587 in England in den letzten Tagen der gefangenen schottischen Königin Maria Stuart. Eine erfundene Begegnung mit ihrer Cousine, der englischen Königin Elisabeth I., eskaliert zu offenen Beschimpfungen und besiegelt Marias Todesurteil; die Oper endet mit ihrer Hinrichtung.
Kulturelle Bedeutung
Gemeinsam mit „Anna Bolena“ und „Roberto Devereux“ zählt die Oper zu den sogenannten drei Königinnen-Opern Donizettis über die englische Tudor-Geschichte und gehört heute zum festen Repertoire des Belcanto.
