Über das Werk
Marco Spada ist eine Opéra comique in drei Akten von Daniel-François-Esprit Auber nach einem Libretto von Eugène Scribe, uraufgeführt am 21. Dezember 1852 am Théâtre de l'Opéra-Comique (Salle Favart) in Paris.
Handlung
In der Romagna um 1830 gibt sich der Räuberhauptmann Marco Spada als Baron von Torrida aus. Seine Tochter Angela, die nichts von seiner wahren Identität weiß, liebt den Grafen Federici, während der römische Statthalter Fürst Osorio auf einer Reise mit seiner Nichte, der Marchesa Sampieri, in die Fänge von Marcos Bande gerät. Als Marcos Doppelleben auffliegt, entscheidet sich Angela dennoch, bei ihrem Vater zu bleiben.
Kulturelle Bedeutung
Der Erfolg der Oper veranlasste Auber, ihre Musik 1857 zu einem Ballett umzuarbeiten (Choreografie Joseph Mazilier); diese von Pierre Lacotte 1981 rekonstruierte Ballettfassung ist heute deutlich präsenter im Repertoire als die ursprüngliche Oper.