Lucio Vero
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Lucio Vero

Tommaso Traetta
Oper · 1774

Über das Werk

Dramma per musica in drei Akten von Tommaso Traetta nach Apostolo Zenos Libretto in einer von Marco Coltellini bearbeiteten Fassung, uraufgeführt am 17. November 1774 am Hoftheater in Sankt Petersburg gegen Ende Traettas Zeit als Hofkapellmeister Katharinas II. Zenos Text zählt mit über 50 Vertonungen zwischen 1700 und dem frühen 19. Jahrhundert zu den meistgespielten Operntexten seiner Zeit.

Handlung

Kaiser Lucio Vero ist mit Lucilla verlobt, verliebt sich jedoch in die gefangene armenische Königin Berenice, die ihrem besiegten Geliebten, dem Partherkönig Vologeso, treu bleibt. Ein Gefängnisaufstand und mehrere Verwicklungen bringen die Beziehungen an den Rand der Katastrophe. Am Ende entscheidet sich Lucio Vero für Großmut: Er kehrt zu Lucilla zurück und schenkt Berenice und Vologeso die Freiheit.

Kulturelle Bedeutung

Traettas Lucio Vero entstand in den letzten Monaten vor seiner Rückkehr nach Venedig und gehört zu seinen letzten Werken für den russischen Hof. Im Vergleich zu den zahlreichen anderen Vertonungen des Zeno-Librettos ist sie heute wenig bekannt und wird kaum aufgeführt.

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