Liebe und Eifersucht
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Liebe und Eifersucht

E. T. A. Hoffmann
Oper · 2008

Über das Werk

Liebe und Eifersucht ist ein Singspiel in drei Akten, das E. T. A. Hoffmann 1807 nach einem eigenen Libretto komponierte. Als Textgrundlage diente ihm August Wilhelm Schlegels Übersetzung von Calderóns Mantel-und-Degen-Komödie „La banda y la flor". Hoffmann konnte das Werk zu Lebzeiten nicht zur Aufführung bringen; die Partitur galt über 150 Jahre als verschollen, bis sie in der Berliner Staatsbibliothek und sein Libretto im Würzburger Stadtarchiv wiederentdeckt wurden. Der Schott-Verlag veröffentlichte die Oper 1999, die postume Uraufführung fand am 27. Juli 2008 bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen statt.

Handlung

In Florenz verwickeln sich mehrere Paare durch Verkleidungen und missverstandene Liebespfänder in ein Geflecht aus Eifersucht und Verwechslungen, bis sich am Ende alle Irrungen auflösen und die richtigen Paare zueinanderfinden.

Kulturelle Bedeutung

Kritiker beschrieben die Partitur als hörbar von Mozart beeinflusst, kompetent und verständig gearbeitet, ohne die kompositorische Eigenständigkeit von Hoffmanns späterer Oper Undine zu erreichen. Das Werk ergänzt gleichwohl das schmale, aber eigenständige kompositorische Œuvre des sonst vor allem als Schriftsteller bekannten Hoffmann.

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