Über das Werk
Oper in zwei Akten von Alfred Schnittke zu einem Libretto von Viktor Jerofejew nach dessen eigener Erzählung von 1980. Mstislaw Rostropowitsch leitete die Uraufführung am 13. April 1992 an der Nederlandse Opera Amsterdam, inszeniert von Boris Pokrowski mit Bühnenbildern von Ilja Kabakow.
Handlung
Der Erzähler „Ich“ wird von seinem Vorgesetzten gezwungen, den geistig behinderten Wowa bei sich aufzunehmen, der außer der Silbe „Ech“ nichts spricht und die Wohnung systematisch verwüstet. Wowa verliebt sich in die Frau des Erzählers und ermordet sie schließlich; am Ende landet „Ich“ selbst in der Psychiatrie.
Kulturelle Bedeutung
Die groteske Titelfigur wurde rasch als Karikatur Lenins gelesen; die Oper gilt als bitterböse Abrechnung mit dem sowjetischen Alltag. Sie entstand unter dramatischen Umständen, da Schnittke die Komposition 1991 wegen eines Schlaganfalls unterbrechen musste und unter Zeitdruck fertigstellte.