Le pont des soupirs
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Le pont des soupirs

Jacques Offenbach
Oper · 1861
Operette

Über das Werk

Le pont des soupirs ist eine Operette von Jacques Offenbach nach einem Libretto von Hector Crémieux und Ludovic Halévy. Die einaktige Urfassung wurde am 23. März 1861 im Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris uraufgeführt; 1868 folgte am Théâtre des Variétés eine erweiterte vieraktige Fassung.

Handlung

Im Venedig des Jahres 1321 kehrt Doge Cornarini heimlich aus dem Krieg zurück, um die Treue seiner Frau Catarina zu prüfen. Verwicklungen mit Rivalen und Spionen führen zu seiner Verhaftung, doch ein Brief der Flotte rechtfertigt seinen taktischen Rückzug und rehabilitiert ihn; ein abschließender Zweikampf entscheidet, wer der rechtmäßige Doge ist.

Kulturelle Bedeutung

Das Werk war Offenbachs drittes abendfüllendes Bühnenstück und verbreitete sich rasch über Paris hinaus, unter anderem nach Wien, Berlin, Budapest, Brüssel, London, New York und Buenos Aires. Sein Titel ist historisch ein Anachronismus, da die Seufzerbrücke, nach der er benannt ist, 1321 noch nicht existierte.

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