Über das Werk
Le maschere ist eine Commedia lirica in einem Prolog und drei Akten von Pietro Mascagni nach einem Libretto von Luigi Illica, gedacht als Hommage an Rossini und die Commedia-dell'arte-Tradition. Sie wurde am 17. Januar 1901 gleichzeitig an sechs italienischen Opernhäusern uraufgeführt, darunter die Mailänder Scala unter Toscanini und das Teatro Costanzi in Rom unter Mascagni selbst.
Handlung
Im Prolog stellt eine reisende Komödiantentruppe die Masken vor, die sie im folgenden Stück spielen wird. Rosaura, die Tochter des reichen Pantalone, soll gegen ihren Willen verheiratet werden, liebt aber Florindo. Mit Hilfe von Colombina und Arlecchino gelingt es dem Paar nach zahlreichen Verwicklungen, die von Pantalone geplante Heirat zu verhindern.
Kulturelle Bedeutung
Mit Ausnahme der von Mascagni selbst dirigierten Aufführung in Rom fiel das Werk bei Publikum und Presse durch; in Genua wurde die Vorstellung wegen lautstarker Proteste vorzeitig abgebrochen. Le maschere geriet danach weitgehend in Vergessenheit und wird nur selten wiederaufgeführt.
