Le duc d’Albe
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Le duc d’Albe

Gaetano Donizetti
Oper · 1882

Über das Werk

Donizetti begann „Le duc d’Albe“ 1839 als Auftragswerk der Pariser Opéra nach einem Libretto von Eugène Scribe und Charles Duveyrier, brach die Arbeit jedoch nach zwei vollständig instrumentierten Akten ab und starb 1848, ohne das Werk fortzusetzen. 1881 erwarb der Verlag Lucca die Partitur und beauftragte Donizettis früheren Schüler Matteo Salvi mit der Vollendung; am 22. März 1882 kam das Werk in italienischer Übersetzung als „Il duca d’Alba“ am Teatro Apollo in Rom zur Uraufführung.

Handlung

Im von Spanien besetzten Brüssel des Jahres 1573 führt Marcello den Aufstand gegen den Herzog von Alba an, ohne zu wissen, dass dieser sein Vater ist. Seine Geliebte Amelia d’Egmont will den Tod ihres von Alba hingerichteten Vaters rächen; als sie Marcellos Herkunft erfährt, verlangt sie, er solle den Herzog töten. Am Ende greift Amelia selbst zur Waffe und trifft dabei tödlich nicht den Herzog, sondern Marcello.

Kulturelle Bedeutung

Die nachträgliche Fertigstellung durch Salvi mit Hilfe von Amilcare Ponchielli blieb umstritten, besonders bei der später populären Arie „Angelo casto e bel“. Scribe verwendete den Stoff erneut für Verdis „Les vêpres siciliennes“. Erst 2016 rekonstruierte Opera Rara die beiden von Donizetti selbst instrumentierten Akte im französischen Original; die letzten beiden Akte gelten weiterhin als zu fragmentarisch für eine Aufführung.

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