Le comte Ory
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Le comte Ory

Gioachino Rossini
Oper · 1828

Über das Werk

Le comte Ory ist eine komische Oper in zwei Akten von Gioachino Rossini nach einem französischen Libretto von Eugène Scribe und Charles-Gaspard Delestre-Poirson, das auf deren gleichnamigem Vaudeville von 1817 beruht. Die Uraufführung fand am 20. August 1828 in der Pariser Opéra (Salle Le Peletier) statt; es war Rossinis vorletzte Oper.

Handlung

Graf Ory versucht, während die Männer der Gegend im Kreuzzug sind, die einsame Comtesse de Formoutiers zu verführen – erst als verkleideter Einsiedler, dann, eingeschleust in ihr Schloss, als Pilgerin. Sein Page Isolier, selbst in die Comtesse verliebt, durchkreuzt seine Pläne immer wieder; als Ory im Dunkeln versehentlich Isolier statt der Comtesse umarmt, treffen die heimkehrenden Kreuzritter ein und beenden das Vorhaben.

Kulturelle Bedeutung

Rossini verwendete für die Partitur große Teile der Musik seiner für die Krönung Karls X. komponierten Gelegenheitsoper „Il viaggio a Reims" wieder. Le comte Ory gilt als Höhepunkt der französischen komischen Oper vor Offenbach und als Muster für die elegante Verbindung von Ensemblekunst und Situationskomik.

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