Über das Werk
Oper von Léo Delibes nach einem Libretto von Edmond Gondinet und Philippe Gille, komponiert 1881/82 und am 14. April 1883 an der Opéra-Comique in Paris uraufgeführt.
Handlung
Im britisch kolonialisierten Indien verliebt sich die Brahmanentochter Lakmé in den britischen Offizier Gérald. Als ihr Vater Nilakantha die Verbindung entdeckt und Gérald verwundet, pflegt Lakmé ihn in einer Waldhütte gesund. Als Gérald zwischen ihr und seiner Pflicht schwankt, nimmt sich Lakmé das Leben.
Kulturelle Bedeutung
Das Blumenduett zwischen Lakmé und ihrer Dienerin Mallika sowie die virtuose Glöckchenarie zählen zu den bekanntesten Nummern der französischen Oper und wurden auch außerhalb des Opernbetriebs, etwa in der Werbung, populär. In Frankreich und im englischsprachigen Raum gehört Lakmé zum Standardrepertoire, in Deutschland wird sie seltener gespielt.
