Lady Magnesia
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Lady Magnesia

Mieczysław Weinberg
Oper · 2012
Komödie

Über das Werk

„Lady Magnesia” ist eine einaktige komische Kammeroper von Mieczysław Weinberg zu einem eigenen russischen Libretto nach George Bernard Shaws Kurzstück „Passion, Poison, and Petrifaction” (1905). Weinberg komponierte das Werk 1975, erlebte aber selbst keine Aufführung mehr; nach einer konzertanten Aufführung 2009 in Liverpool fand die szenische Uraufführung am 2. Februar 2012 am Theater Erfurt statt.

Handlung

Sir George Fitztollemache will seine schlafende Frau Lady Magnesia aus Eifersucht mit einem Dolch töten, weil sie ihn mit dem Diener Adolphus betrügt. Als Adolphus erscheint, vergiftet George stattdessen ihn mit Sodawasser aus einem „Gazogene”-Apparat – eine burleske Verwechslungskomödie für nur vier Solostimmen.

Kulturelle Bedeutung

Anders als in seinen meisten Opern verzichtet Weinberg hier auf existenzielle Themen und persifliert mit Shaws Vorlage stattdessen die Konventionen der Oper selbst. Das lange unaufgeführte Kammerwerk wurde erst im Zuge der Weinberg-Wiederentdeckung nach 2000 ausgegraben und ist inzwischen Teil mehrerer Weinberg-Werkschauen, etwa in Erfurt, Wien und München.

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