La straniera
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La straniera

Vincenzo Bellini
Oper · 1829
Tragödie

Über das Werk

Melodramma in zwei Akten von Vincenzo Bellini nach einem Libretto von Felice Romani, uraufgeführt am 14. Februar 1829 am Teatro alla Scala in Mailand. Vorlage war der Roman „L'Étrangère“ (1825) des Vicomte d'Arlincourt.

Handlung

Die zurückgezogen an einem bretonischen See lebende, geheimnisvolle Fremde Alaide zieht Argwohn auf sich, wird aber vom jungen Grafen Arturo geliebt, obwohl er bereits mit Isoletta verlobt ist. Als Arturo im Streit versehentlich Alaides Bruder Valdeburgo verwundet, gerät Alaide unter Verdacht und wird vor Gericht gestellt; dort kommt heraus, dass sie in Wahrheit Agnese, die verstoßene Königin Frankreichs, ist. Weil sie aus Staatsräson auf Arturo verzichten muss, tötet dieser sich verzweifelt mit dem eigenen Schwert.

Kulturelle Bedeutung

Nach „Il pirata“ wurde La straniera zu Bellinis nächstem großen Erfolg und verbreitete sich binnen weniger Jahre über Paris, London und Wien bis nach New York. Zeitgenössische Kritik hob besonders hervor, dass Bellini auf die rein virtuose Verzierung älterer Schule verzichtete und stattdessen mit langen melodischen Linien arbeitete – ein Stilmittel, das seinen späteren Ruf als Meister des getragenen Belcanto-Gesangs begründete.

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