La reine de Chypre
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La reine de Chypre

Fromental Halévy
Oper · 1841
OperTragödie

Über das Werk

La reine de Chypre ist eine Grand opéra in fünf Akten von Fromental Halévy nach einem Libretto von Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges. Das Werk behandelt das Schicksal der historischen Catarina Cornaro im Konflikt zwischen Zypern und Venedig im 15. Jahrhundert. Die Uraufführung fand am 22. Dezember 1841 an der Pariser Oper (Salle Le Peletier) statt, mit Rosine Stoltz, Gilbert Duprez und Paul Barroilhet in den Hauptpartien.

Handlung

Die Venezianerin Catarina wird vom Rat der Zehn gezwungen, statt ihres geliebten Gérard de Coucy den zyprischen König Jacques de Lusignan zu heiraten. Gérard, der später ein Attentat auf den König verüben will, erkennt in ihm seinen einstigen Lebensretter. Der von Venedig vergiftete König überträgt Catarina vor seinem Tod die Krone; gemeinsam mit Gérard, der zugunsten ihrer Ehre auf sie verzichtet, verteidigt sie die Insel gegen die venezianische Invasion.

Kulturelle Bedeutung

Richard Wagner, der für die Uraufführung den Klavierauszug erstellte, lobte die Oper in der Dresdner Abend-Zeitung überschwänglich als das Beste, was seit Meyerbeers Les Huguenots auf der Pariser Bühne zu sehen war, und sah darin eine Synthese nationaler Stile. George Sand hingegen fand den Abend trotz aller Pracht zum Sterben langweilig. Zeitgenossen zählten das Werk zu Halévys größten Erfolgen; gespielt wird es seit dem 19. Jahrhundert nur noch selten.

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