Über das Werk
La gazzetta ist eine Opera buffa in zwei Akten von Gioachino Rossini nach einem Libretto von Giuseppe Palomba, das auf Carlo Goldonis Komödie „Il matrimonio per concorso“ (1763) zurückgeht; uraufgeführt am 26. September 1816 am Teatro dei Fiorentini in Neapel. Für die Partitur griff Rossini auf eigene Nummern aus „Il Turco in Italia“ und „La pietra del paragone“ zurück.
Handlung
In Paris gibt der reiche Don Pomponio eine Zeitungsannonce auf, um für seine Tochter Lisetta per Ausschreibung einen Ehemann zu finden. Mehrere Bewerber und Verehrer geraten in ein Wirrwarr aus Verwechslungen, Verkleidungen und einem vorgetäuschten Duell, das in einem Maskenball gipfelt, bevor sich am Ende die richtigen Paare finden und die Väter ihren Segen geben.
Kulturelle Bedeutung
Die Oper satirisiert die wachsende Macht der Presse über das gesellschaftliche Leben. Weil Rossini große Teile der Musik aus früheren Werken übernahm, musste sich Palombas Text nachträglich der vorhandenen Musik anpassen. Das Autograph der Partitur liegt im Konservatorium von Neapel.