La Didone
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La Didone

Francesco Cavalli
Oper · 1641

Über das Werk

Oper (dramma per musica) in einem Prolog und drei Akten von Francesco Cavalli nach einem Libretto von Giovanni Francesco Busenello, das auf Vergils „Aeneis“ beruht. Die Uraufführung fand in der Karnevalssaison 1640/41 am Teatro San Cassiano in Venedig statt.

Handlung

Nach dem Untergang Trojas landet Aeneas mit den flüchtenden Trojanern in Karthago, wo sich Königin Dido – von Amor beeinflusst – in ihn verliebt. Merkur befiehlt Aeneas jedoch die Weiterfahrt nach Italien; die verzweifelte Dido scheitert bei dem Versuch, sich das Leben zu nehmen, und nimmt am Ende König Iarbas zum Gemahl, der sie zuvor vor dem Selbstmord bewahrt hat.

Kulturelle Bedeutung

Anders als in Vergils Vorlage endet die Oper mit Didos Rettung und Hochzeit statt mit ihrem Tod; für Busenello typisch ist zudem die unkonventionelle, streckenweise komische Behandlung des Stoffs, etwa wenn der König lächerlich gemacht wird. Nach Aufführungen an mehreren italienischen Bühnen geriet das Werk für Jahrhunderte in Vergessenheit und erlebte erst 1952 im Innenhof des Palazzo Pitti in Florenz, in einer Inszenierung von Gustaf Gründgens, seine erste bekannte Wiederaufführung der Neuzeit.

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