L’olimpiade
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L’olimpiade

Antonio Vivaldi
Oper · 1734
Klassiker

Über das Werk

Dramma per musica in drei Akten von Antonio Vivaldi nach Pietro Metastasios gleichnamigem Libretto, das ein Jahr zuvor bereits Antonio Caldara vertont hatte. Die von Bartolomeo Vitturi für die venezianische Aufführung leicht angepasste Fassung wurde am 17. Februar 1734 im Teatro Sant’Angelo in Venedig uraufgeführt.

Handlung

Beim antiken Olympischen Fest tritt der Athener Megacle unter fremdem Namen für seinen Freund Licida an, um dessen Geliebte Aristea zu gewinnen – ausgerechnet die Frau, die Megacle selbst liebt. Erst nach Verwicklungen um Eifersucht, einen versuchten Königsmord und Licidas Verzweiflungstat klärt sich, dass Licida in Wahrheit Aristeas verschollener Bruder ist, sodass am Ende zwei Paare zusammenfinden.

Kulturelle Bedeutung

Metastasios Libretto war eines der beliebtesten des 18. Jahrhunderts und wurde von mehr als 50 Komponisten vertont; Vivaldis Fassung entstand fast unmittelbar nach der Uraufführung von Caldaras Vertonung im selben Karneval. Zu Vivaldis Lebzeiten nur einmal gespielt, geriet die Oper danach in Vergessenheit und wurde erst 1939 in Turiner Archivbeständen wiederentdeckt.

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