L’olimpiade
—
0 Bewertungen

L’olimpiade

Josef Mysliveček
Oper · 1778

Über das Werk

L’olimpiade ist eine Opera seria in drei Akten von Josef Mysliveček nach Pietro Metastasios Libretto über die antiken Olympischen Spiele, das 1733 erstmals von Antonio Caldara vertont worden war. Die Uraufführung fand am 4. November 1778 am Teatro San Carlo in Neapel statt, zum Namenstag des früheren Königs Karl III. von Spanien.

Handlung

Megacle tritt bei den Olympischen Spielen in Sicione unter fremder Identität an, um die Hand der Prinzessin Aristea zu gewinnen – unter dem Namen seines Freundes Licida, der wiederum in die verkleidete Argene verliebt ist. Aus der Verwechslung entsteht ein Netz von Missverständnissen und Eifersucht, das erst mit der Aufdeckung aller Identitäten und zwei verhinderten Selbstmorden zu den beiden Hochzeiten führt.

Kulturelle Bedeutung

Zeitgenössische Kritik lobte besonders Myslivečeks Vertonung der Arie „Se cerca, se dice“ für den Kastraten Luigi Marchesi als eine der gelungensten Interpretationen dieses vielvertonten Textes überhaupt. Nach jahrzehntelanger Vergessenheit erlebte die Oper 2013 am Prager Ständetheater unter Václav Luks eine vielbeachtete Wiederentdeckung, die seither auch in Caen, Dijon und Luxemburg gezeigt wurde.

Community-Bewertung
—
0 Bewertungen
Home
Entdecken
Freunde
Profil