L’olimpiade
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L’olimpiade

Thomas Arne
Oper · 1765

Über das Werk

Opera seria in drei Akten von Thomas Arne auf ein von Giovanni Gualberto Bottarelli aus dem Italienischen bearbeitetes Libretto nach Pietro Metastasios „L'olimpiade“ (1733); uraufgeführt am 27. April 1765 am King's Theatre in der Londoner Haymarket.

Handlung

Bei den antiken Olympischen Spielen tritt der Kretenprinz Megacle unter fremdem Namen für seinen Freund Licida an, der um die Hand der Prinzessin Aristea wirbt – obwohl Megacle selbst einst mit Aristea verlobt war und sie noch liebt. Erst als sich Licida am Ende als der totgeglaubte Sohn des sikyonischen Königs Clistene erweist, lösen sich die Verwicklungen zwischen Freundschaft, Liebe und Ehre auf.

Kulturelle Bedeutung

Anders als der Erfolg von „Artaxerxes“ drei Jahre zuvor scheiterte Arnes einzige Vertonung eines italienischsprachigen Metastasio-Textes beim Publikum vollständig und wurde bereits nach zwei Vorstellungen abgesetzt; das Werk zeigt gleichwohl Arnes anhaltenden Ehrgeiz, sich auch in der italienischen Opera seria zu behaupten.

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