Über das Werk
L’olimpiade ist eine Opera seria von Johann Adolph Hasse nach Pietro Metastasios gleichnamigem Libretto, das zu den meistvertonten Operntexten des 18. Jahrhunderts zählt – mit über 70 Fassungen unter anderem von Vivaldi und Hasse selbst. Hasses erste Fassung wurde am 16. Februar 1756 am Dresdner Hoftheater uraufgeführt, mit Angelo Amorevoli, Teresa Albuzzi-Todeschini und Angelo Maria Monticelli in den Hauptrollen.
Handlung
Der kretische Prinz Licida überredet seinen Freund Megacle, unter falschem Namen an den Olympischen Spielen teilzunehmen, um die Königstochter Aristea zu gewinnen – ohne zu wissen, dass Megacle selbst Aristea liebt. Verkleidungen und Missverständnisse eskalieren, bis sich Licida als verschollener Sohn des Königs Clistene entpuppt und die Geschichte in einer Doppelhochzeit endet.
Kulturelle Bedeutung
Hasse überarbeitete sein Werk später mehrfach, unter anderem für Warschau (1761/62) und Turin (1764), was die anhaltende Beliebtheit des Stoffs an seinem eigenen Pult ebenso zeigt wie die rege internationale Zirkulation von Metastasios Text.
